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Juryverfahren 2004

Im Oktober 2004 startete das erste internationale Atelierstipendium im Stellwerk auf dem Gelände des Triple Z.


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"Neuland betreten" lautete das diesjährige Motto, und nach gut zweimonatiger Ausschreibungsfrist gingen 123 Bewerbungen aus 43 Nationen ein. Zunächst wurden alle Bewerbungen auf ihre formalen Kriterien hin überprüft. In einer zweiten Phase fand eine Vorjurierung durch die Mitglieder des Stellwerk Zollvereins e.V. statt. Ganz bewußt wurden hier nicht die künstlerische Professionalität, oder die Ästhetik/der Gehalt der Werkbeispiele bewertet. Vielmehr wurde der Fokus auf die Projektbeschreibung gerichtet: Hat die/der Bewerber/-in die in der Ausschreibung vorgegebenen inhaltlichen Themen erfasst und umgesetzt? Ist das vorgeschlagene Projekt auch realisierbar?

36 Bewerbungen wurden der Hauptjury vorgeschlagen. Weitere 53 Bewerbungen entsprachen allen geforderten Kriterien und lagen der Hauptjury ebenfalls vor. 34 Bewerbungen waren aufgrund formaler, thematischer und inhaltlicher Kriterien ungültig.

Die Hauptjurysitzung fand planmäßig am 17. Juni 2004 statt. Die Jury setzte sich wie folgt zusammen:

  • Dirk Otto, Vorstand des Trägervereins
  • Ulrich Ströher, Kunstsammler aus Darmstadt und Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zollverein
  • Gerd Schütte, Galerist aus Essen
  • Carl Emanuel Wolf, Künstler und Dozent an der HfBK Dresden
  • Joachim Petsch, Kunsthistoriker an der Ruhr-Universität Bochum

Nach gut siebenstündiger Sitzung stand die Siegerin des diesjährigen Atelierstipendiums einstimmig fest: Laura Ribero

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